Am letzten Samstag haben sich der Vorstand von SelvaViva Ecuador in einer Dringlichkeitssitzung getroffen. Der illegale Goldabbau hat aufgrund der schlechten Finanziellen Lage vieler Familien hier im Regenwald, aber auch aufgrund der hohen Goldpreise extrem zugenommen. Goldwaschen auf dem eigenen Grundstück von Hand ist in Ecuador erlaubt. Abbau mit Maschinen jedoch braucht eine Bewilligung des Staates. Bewilligt durch den Staat, werden meist die Regeln und Umweltauflagen eingehalten.
Der illegale Goldabbau jedoch ist unkontrolliert und bringt daher viele Probleme: Verschmutzung des Trinkwassers mit Merkur, und anderen Chemikalien, Zerstörung von Bachbeeten, Rodung von Wäldern, Entzug von Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung, Gewalt, Lärmemissionen, Vertreibung des Tourismus.

Die Polizei ist Machlos, da der illegale Goldabbau meist weit draussen in den Wäldern statt findet. Korruption trägt sein eigenes dazu.
Der aggressive Vorgang der Mineure erlaubt es uns nicht selber einzugreifen ohne unser eigenes Leben zu riskieren. Die verängstige Bevölkerung selber hat Angst sich gegen diese Eingriffe zu wehren.

Unsere Strategie ist es in einem offiziellen Schreiben an die Behörden, unterschrieben von so viel wie möglichen betroffenen Personen und Institutionen, zu verfassen und dies auf Kantons aber auch auf Staatsebene einzureichen.
Ecuador hat eines der strengsten Gesetze was den Schutz der Natur betrifft. Jedoch fehlt es leider an der Umsetzung.

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