Letzten Donnerstag besuchte uns der Shaman in Pakahska-Sacha.
Bei einem Shaman geht es, im Gegensatz zu unseren Medizinern, nicht nur um körperliche Beschwerden, es geht um das Ganze. Die Umgebung, die Mitbewohner, die Geister des Waldes, Seele und Körper sind dies Ursachen für schlechtes Befinden, für körperliche Beschwerden.
Der Grund für dieses Ritual waren meine Lungen-Beschwerden.
Wie immer kam der Shaman auf Einladung ins Haus. Vor dem eigentlichen Akt wird gekocht und gemeinsam gegessen.
Das eigentliche Ritual begann langsam. Man sitzt gemeinsam in der Chosa (Indigenen-Haus) um das offene Feuer. Irgendwann entscheidet der Shaman, dass er Ahyuaska einnehmen wird um seinen Geist zu erweitern und dadurch die Ursachen der Disharmonien zu finden und entsprechend zu neutralisieren.
Der Regenwald mit seinen Geräuschen, das offene Feuer, die Präsents und das Schweigen, fliesst alles zusammen und kreiert eine wohlige, kraftvolle aber gleichzeitig auch komplett entspannte Stimmung. Es wird sehr viel geschwiegen,
Irgendwann beginnt der Shaman mit dem Ritual. Der erste Akt war die Reinigung des Hauses und der Umgebung. Danach wurden einzelne Personen vom Shaman mit dem Blätterwedel gereinigt und danach behandelt. Die Zeremonie dauert bis spät in die Nacht.
Alles ist sehr faszinierend und schwer zu beschreiben.
Obwohl ich dem Ganzen immer etwas skeptisch gegenüberstehe, waren die Resultate absolut überzeugend. Nach Abschluss der Zeremonie zogen wir uns alle in unsere Schlafzimmer zurück. Eine tiefe Entspannung setzte ein. Seit langem konnte ich wieder komplett durchschlafen und entspannt aufstehen.
Für die folgenden Tage wurde ich instruiert zu Ruhen und erst nach 24 Stunden duschen.

Jedes Mal eine Reise ins Unterbewusstsein, ein tolles Erlebnis.

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